Gründung und Aufgaben des Kulturvereins

Der Afrikanische Kulturverein Palanca e.V. wurde 1994 gegründet.

Anlass war die Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse des Jahres 1990, als in Eberswalde der Angolaner Amadeu Antonio umgebracht wurde.Lange Zeit herrschte unter den in Eberswalde lebenden Afrikanern und deren Familien große Angst. Man resignierte und zog sich völlig ins Privatleben zurück.Doch einige Afrikaner wollten sich mit dieser Situation nicht zufrieden geben. So entstand die Idee, einen afrikanischen Verein zu gründen, der als Vermittler
zwischen den verschiedenen Kulturen zu verstehen ist.

Das Ziel des Afrikanischen Kulturverein Palanca e.V. ist es, ein besseres Miteinander von Deutschen und Ausländern zu erreichen.In den letzten Jahren ist der Verein auch zu einem beliebten Treff von Flüchtlingen geworden, die in Eberswalde und Umgebung leben.Insbesondere für diese ist der Verein ein Ort der gesellschaftlichen Mitwirkung.

Vor allem die Frauen aus den verschiedensten afrikanischen Ländern werden die Vereinsaktivitäten verstärken, die in speziellen Veranstaltungen die Kultur- und Lebensweise der Herkunftsländer vorstellen und für ein vorurteilsfreies Miteinander werben. Unter anderem wird auch das Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ präsent sein.Der Verein möchte durch sein selbstbestimmtes integratives Wirken die Isolation der Ausländer und deren Familien durchbrechen.

Er berät und betreut Mitglieder und andere Hilfesuchende, bietet einen Ort des geselligen Beisammenseins und versteht sich als Informationsquelle für die deutsche Bevölkerung.


Ehrung für Amadeu Antonio
an der Gedenktafel
in der Eberswalder Str., Eberswalde

 
 

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